Ein Happy End für Fiete (Teil 6)

Nach dem romantischen Candlelight-Dinner treffen sich Fiete und Lani spät abends am Strand.

Fiete ist noch so im Liebesrausch, dass er seinen ganzen Mut zusammen nimmt und Lani fragt, ob sie ihr zukünftiges Leben nicht vielleicht gemeinsam verbringen wollen

Sein Herz spiele regelrecht verrückt in ihrer Anwesenheit und er befürchte, es würde sogleich entzweibrechen, würde sie je die Insel wieder verlassen

Lani steht der Sinn ganz und gar nicht danach, Fiete je wieder zu verlassen und sie versichert ihm ihre Liebe für immer und ewig

Gemeinsam besiegeln sie ihre Liebe im warmen Meerwasser unter dem klarsten Sternenhimmel. Ihnen ist, als würde über ihnen ein Vulkan ausbrechen, so sehr beben die beiden vor Glück

Auf der Insel besprechen die Freunde unterdessen die Lage. Der erste Schritt ist ja nun erfolgreich getan. Jetzt gilt es endlich Fietes andere Pläne zu verwirklichen und alleine scheint er ja nicht wirklich in die Puschen zu kommen. Sie diskutieren, wie sie am besten diesen Gourmet-Dingens-Tempel realisieren können. Wir brauchen einen Bauplatz, meint da Rory und Mele meint, sie müssten sich aber noch für eine Gottheit entscheiden. Jeder Tempel brauche doch eine anständige Gottheit. Vielleicht eine Muschel, einen Vulkanstein oder sowas. Aber Lia ist sich nicht sicher, was da Fietes Favoriten sind und sie findet, das sollen sie dann ruhig ihm überlassen, wenn es soweit ist

Am nächsten Tag ist diese fürchterliche Monsterpflanze wieder überaus aktiv. Sie muuht schon den ganzen Morgen so unruhig, dass sich Lia, Mele und Svea das ganze mal genauer ansehen. Mele und Svea finden das Ding so spannend, dass sie unbedingt ein Selfie davor schiessen müssen

Auf einmal aber hören sie hinter sich ein lautes Schmatzen und Kauen. Huch, was ist den da los? Hat sich das Ding etwa verschluckt?

Aber urplötzlich fängt es lautstark zu rülpsen an

und mit dem Rülpser, inmitten einer günen, stinkenden Masse, platscht ihnen Leroy vor die Füsse

Mele schimpft mit ihnen. Fiete hätte doch ausdrücklich gesagt, sie dürfen sich dem Monster nicht nähern! Aber Lia antwortet trotzig, sie hätte doch selber gerade ein Selfie vor dem Ding geschossen!. Ja, aber das sei etwas anderes! Für ein gutes Bild müsse man halt mal etwas wagen

Nun hat Fiete die Nase voll! Noch einmal werde er nicht zuschauen, wie die Monster-Kreatur sich an seinen Freunden gütlich tue. Das Ding muss weg! Er nimmt seinen ganzen Mut zusammen und fuchtelt mit seinem Messer vor der Kreatur herum

Doch da passiert plötzlich etwas unglaubliches. Das Monster fängt auf seltsame Weise Feuer

Die Freunde sind entsetzt! Fiete jedoch ist froh, dass er sein Messer scheinbar nicht benutzen muss und die Sache sich von alleine zu erledigen scheint. Da ist er nochmal davon gekommen, er kann nämlich absolut kein Blut sehen. Klar, verbrennen ist auch nicht schön,

aber es geht zum Glück alles sehr schnell und am Ende singen die Freunde ein bewegendes Lied. Entweder zum Gedenken an das Monster-Ding, oder weil gerade Feiertag ist, man weiss es nicht genau

Mann oh Mann, war das ein Tag und die Nacht wurde auch nicht wirklich ruhiger

Am nächsten Morgen besichtigen sie die Überreste des Monsters. Tatsächlich! Hatten sie also nicht geträumt.

Jörn ist plötzlich sehr begeistert. Er hätte DIE geniale Idee! Nun, da dieses Monster weg ist, könnten sie diesen Platz räumen und hier Fietes Tempel bauen!

Ein paar Tage später präsentieren sie ihm stolz ihr Bauwerk

Vorne mit Meerblick sei eine Art Altar oder ein Heiligenbogen oder sowas. Wie in einer Kirche. Ob Fiete denn vorhabe da selber zu predigen?

Als die Freunde ausser Sichtweite sind, schaut sich Fiete das Ganze nochmal genau an. Ein Tempel? Was zum Kuckuck haben die immer mit diesem Tempel? Und predigen? Er? Fiete  versteht nur Bahnhof

Und dann stellen sie hier auch noch Tischchen auf. Ja hübsch, das stimmt, aber wofür??

Rory ist enttäuscht über Fietes Reaktion. Du freust dich ja gar nicht, unterstellt er ihm. Wir stellen aus dem nichts einen Tempel auf die Beine und du schaust wie drei Tage Regenwetter in die Landschaft

Fiete schämt ich. Das letzte, was er will, ist seine Freunde zu enttäuschen

Noch nicht genug, denn jetzt kommt auch noch Lani daher und fragt Fiete total aus dem Häuschen, wie er die Tempelanlage denn nun finde. Fiete versucht zu erwidern, er hätte eigentlich gar keinen Tempel gewollt, aber er kam kaum zu Wort

Vorsichtig versucht er ihr zu erklären, dass er doch einfach nur gerne vielen Leuten gutes Essen servieren würde. Mit predigen hätte das rein gar nichts zu tun…

Essen möchtest du servieren? Das ist also dein Plan? Tja, da kann ich helfen! Warte mal kurz hier

Kurze Zeit später hat Lani diese hübschen Tischchen mit allerlei Köstlichkeiten gedeckt

Fiete ist sprachlos und betrachtet verwundert den nach Schokolade riechenden Brunnen in der Mitte

Lani ermutigte ihn eine Erdbeere darin zu tunken. Fiete schmelzt fast dahin. So etwas köstliches hätte er sich nicht träumen lassen

Etwas später schaut er sich diesen Altar, oder was immer das sei soll genau an.

Also predigen werde er hier nicht, meint Fiete. Aber der Ausblick ist traumhaft. Hier sollte man ein Fest feiern, meinst du nicht? Lani und ich? Ich und Lani? könnten wir hier vielleicht… Könnte es wahr werden? Lani und ich?

Rory klatscht in die Hände. Ja Fiete, worauf wartest du? Heirate deine Lani!

Die grosse Neuigkeit verbreitet sich wie ein Lauffeuer

Mele kann das Geheimnis nicht für sich behalten und rennt schnell zu Lani um ihr brühwarm zu berichten, was sie gerade gehört hat. Lanis Herz bleibt stehen! Fiete möchte sie heiraten? Aber wo soll sie denn ein Kleid hernehmen so auf die Schnelle?

Hmm, das ist wahrlich ein Problem, gibt Mele zu. Wobei, wiederum auch nicht, denn sie hätten ja so ungefähr die gleiche Figur und sie habe ihr Hochzeitskleid immer noch im Schrank hängen bei ihren Eltern

Das kannst du gerne haben, das steht dir sicher gut. Ich werde es gleich holen.

Dankbar fällt Lani ihrer Freundin um den Hals

Endlich ist es soweit. Die Gäste sind angekommen, Lani passt ihr Hochzeitskleid wie angegossen. Aufgeregt ruft sie ihre Freunde zum essen. Geheiratet wird dann bei Sonnenuntergang, erst wird der Magen gefüllt

Makoa und die andern sind hin und weg von den Delikatessen, die serviert werden. Vergessen sind die Tage mit fettigen Würstchen und Bohnen vom mickrigen Grill

Fiete schaut sich zufrieden um. Genau das war sein Traum! Eine Insel voller glücklicher, satter Menschen. Ein Ort, wo man zusammenkommen, feiern und lecker speisen kann

Nun hat er erreicht, was er immer erträumte. Na ja fast. Etwas sehr wichtiges bleibt ihm noch zu tun

Er nimmt Lani an der Hand und zieht sie mit sich unter den romantischen Blütenbogen.

Unsicher schaut er sich um

Aber es gibt kein Zurück mehr. Fiete ist wie Wachs in Lanis Händen und hat nur noch einen Wunsch

Sie greifen sich an den Händen und schauen sich tief in die Augen

Gegenseitig versprechen sie sich die ewige Liebe

Und dann besiegeln sie ihre Liebe mit einem glühenden Kuss

❤️ Happy End ❤️

2 thoughts on “Ein Happy End für Fiete (Teil 6)”

  1. Hallo liebe Nathalie, :06:

    Das war eine wirklich schöne
    Geschichte. :04:
    Du hast es wirklich geschafft jede einzelne Stimmung rüber zu bringen, :36: schade das es nicht mehr weiter geht. :02:.

    Liebe Grüße Annie

    1. Danke dir vielmals :04: Es freut mich sehr, dass die Geschichte gefällt :38: Die beiden bekommen sicher viele Insel-Babys, kleine Meerjungmädchen und Muschelsucher :24: :04:

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