Mina Minzblatt hat die Nase voll (Tag 1)

So, hier bin ich nun also gelandet. Ich bin MinaMinaMina. Bis vor kurzem habe ich bei meiner Patentante Nadine gelebt. Aber ihr wisst ja, wie das ist. Immer soll man aufräumen, den ganzen Tag Hausaufgaben machen, ständig wurde an mir rumgenörgelt. Hast du Hände gewaschen? Zähne geputzt? Dann diese Handyzeiten, geht’s noch? Nur 3 Stunden pro Tag? Dazu Computerverbot nach elf? Hallooo? Ich wäre ja lieber zu meiner Tante Lisi gezogen, aber die hat gerade ihr Baby gekriegt und auch keine Zeit und schon gar nicht den Platz in der winzigen Wohnung. Ich war damals beim Umzug dabei. Noch ein Kind da, geht ja gar nicht. Und bei Nita sind da diese Katzen, hatschi, mich juckt es schon wieder in der Nase. Und die arbeitet eh den ganzen Tag in der Fleischerei. Ihhh, ich bin ja keine Vegetarierin, aber den ganzen Tag Fleisch da, Fleisch hier. Da wird man noch zum Körnchen-Picker… Ja, jedenfalls, fanden sie, dann soll ich halt allein schauen, wie ich durchkomme. Nita hat mir heimlich noch ein Wurstbrötchen zugesteckt, was allerdings leider schon weg ist und Nadine bezahlt zum Glück meine Handyrechnung weiter ohne es zu merken. Lisi gab mir den Tipp mit diesem Stück Land hier.

Praktisch gelegen an einem Fluss, nicht dass ich mich oft waschen würde, aber gut. Und es gäbe da sogar einen Angelteich, meinte sie. Ja, war vielleicht mal so

Von Teich ist nichts mehr zu sehen. Nur noch ein Dreckloch gibt’s. Und offensichtlich waren da schon mal welche und die liessen einfach ihren stinkigen Müll liegen. Nicht mal einen Mülleimer gibt’s hier! Nichts, nada, Nothing!

Hey! Ist das dort drüben nicht ein Essensstand? Das ist ja praktisch. Den schau’ ich mir gleich mal an.

Ah, sie schaut freundlich drein. Könnte ich vielleicht ein paar Samosas haben?

Blöde Kuh! Muss nicht gleich so auffahren! Ich hätte dann schon bezahlt, später, irgendwann, wenn ich wieder mal ein paar Kröten übrig habe. Echt!

Mir grummelt der Magen und hier sind nicht mal die Früchte reif. Blöder Frühling! Ich geh’ angeln. Vielleicht haben die Fische Erbarmen. Und dann? Kann ich die hier auf den Grill hauen? Nicht mal eine Feuerstelle habe ich. Und pieseln muss ich auch langsam. Gibt’s hier tatsächlich keine Pipi-Büsche? Nein? Mann Lisi, das war ja ein super Tipp! Echt…

Und was soll das jetzt? haben sich jetzt alle gegen mich verschworen, sogar die Fische? Kein einziger doofer Fisch beisst an! Ich muss mal googeln. Ich habe Hunger und brauche eine Toilette!

Yay! Das war eine geniale Idee! Ich schleiche mich in diese Bar und plündere den Kühlschrank!

Oder noch besser, hier gibt es ein Häuschen, das sieht total unbewohnt aus. Und es hat Kühlschrank, Toilette und Bett – perfekt!

Hmmm, noch nie hat mir ein Erdnussbutter-Gelée Toast so gut geschmeckt. Huch, da kommt jemand. Nur nichts anmerken lassen. Die war auch nur auf dem Klo, die wohnt da auch nicht.

Das war lecker! Hmm, ich höre Musik. Das kommt aus der Bar dort drüben. Ich durfte noch nie wochentags in eine Bar. Eigentlich durfte ich noch gar nie in eine Bar. Das schau’ ich mir jetzt mal an

Hey cool, hier steht eine Gitarre! Ähm, Fis, C7, A-moll… Urghh, das hört sich jämmerlich an. Aber wow! Den Leuten scheint es zu gefallen. Die werfen mir ja Münzen zu! Haha, keiner ein Musikgehör wie’s scheint, mir egal. Wow! Meine ersten 100 Simoleons! Wie cool! Ich spiele bis zur Erschöpfung, was solls…

Boahh.. Ich bin erledigt! Morgen gehe ich als erstes wieder Gitarre spielen. Vielleicht kann ich die sogar einstecken, ohne dass es jemand merkt. Hehe… Was für ein Plan. Und jetzt schlafe ich umsonst in einem gemachten Bett. Läuft bei mir!

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