History-Challenge Steinzeit (Teil2)

Das Leben der Familie Edenis geht weiter. Prima wird grösser und grösser. Sie geniesst das Leben und ihre Freiheit rund um die Höhle, zusammen mit ihrer kleinen Schwester Secunda. Secunda liebt Tiere überalles…

Prima interessiert sich hingegen sehr für Pflanzen und hilft ihrer Mutter Eva gerne im Garten vor der Höhle. Heute erzählt Eva ihrer Tochter von einer Pflanze mit speziellen roten Blüten, die vor Übelkeit und Krämpfen schützen soll. Und da Eva schon zweimal im Frühling von anhaltender Übelkeit und schlimmen Krämpfen in den beiden darauf folgenden Wintern geplagt worden war, werde sie jetzt losziehen und diese Blumen suchen

Gedankenverloren zieht sie durch die Wiesen und entfernt sich immer weiter von der Höhle. Plötzlich steht sie vor einem stattlichen jungen, fremden Mann. Sie überwindet sogleich ihre Scheu und winkt ihm vorsichtig zu

Der gut gebaute Fremde stellt sich als Sota vom Stamm der Okamoto vor

Eva erklärt ihm, dass sie gerade auf Blumen-Suche sei. Ob er vielleicht eine seltene rote Blume kenne, welche gegen Krämpfe und Übelkeit nützen würde? Oh ja, meint Sota, genau so ein Busch hätte er gerade erst da hinten gesehen

Du bist genial! Genau diese Blumen habe ich gesucht, ruft Eva entzückt

Na, dann hüpf rein, ich helfe dir beim pflücken

Hui!! Was für ein Busch!

Was in diesem Busch passiert, ist Evas Geheimnis, aber Blumen gepflückt haben die beiden nicht, soviel kann man sagen

Eva und Sota verbringen noch ein paar vergnügliche Stunden im Teich und hinter dem Wasserfall

Als die Sonne aber schon tief am Himmel steht, wird es Zeit, Abschied zu nehmen. Sota verspricht Eva, sie eines Tages in der Höhle zu besuchen

Die Tage vergehen und das Höhlenleben nimmt seinen Lauf. Bei schlechtem Wetter arbeitet Adam stundenlang an seinem Werk-Stein. Er erfindet die nützlichsten Dinge, wie Badewannen aus Stein, Stühle, Tische und vieles mehr.

Bei schönem Wetter angelt er von morgens bis abends, bis sie sich kaum mehr von getrocknetem Fisch retten können

Fisch tagein tagaus. Eva und Prima können Fisch bald nicht mehr riechen. Eva ist schon übel, wenn sie nur an Fisch denkt. Vor allem morgens…

Nach ein paar Wochen stellt sie fest, dass ihr Bauch schon wieder dicker und dicker wird. Sie sucht Rat bei Adam

Aber Adam ist ratlos. Sie sei doch extra die roten Blumen pflücken gegangen vor ein paar Monaten. Da hätten die wohl nicht geholfen. Eva fühlt sich etwas schuldig, da sie sich genau erinnert an fraglichem Tag ohne diese gewissen Blumen nach Hause gekommen zu sein

Einige Monate später wird Eva freudig von Sotas spontanem Besuch überrascht. Noch überraschter ist allerdings Adam, als er die beiden zusammenstehen sieht. Geradezu geschockt ist er, einen fremden Mann vor seiner Höhle zu sehen!

Eva beschwichtigt ihn sogleich und erzählt ihm, sie habe Sota damals, letzten Frühling, beim Blumen suchen getroffen. Aber Adam wird wütend und schreit, wenn er das gewusst hätte, hätte er sie nicht alleine losziehen lassen, diese vermaledeiten Blumen zu suchen, die ohnehin nichts taugten!

Aber Eva schreit zurück: Hättest du dich letzten Frühling etwas mehr um mich gekümmert, anstatt ständig nur an deinem Werk-Stein zu stehen oder deine Angel zu schwingen, hätte ich gar nicht alleine losziehen brauchen!

Adam erzählt Sota dann von den Blumen, die überhaupt nicht wirken, im Gegenteil, Eva sei es ständig übel gewesen nach dieser Blumensuche

Aaarghh!! Jetzt hört endlich auf von diesen blöden Blumen zu sprechen, stöhnt Eva

Sota sieht plötzlich, dass Eva sich den Bauch hält und das Gesicht verzieht und er macht Adam auf Evas offensichtliches Unwohlsein aufmerksam

Ach so, das ist immer so, erklärt Adam. Erst schreit sie und dann ist da ein weiterer kleiner Mensch in unserer Höhle. Mach dir keine Sorgen, ich bringe sie dann mal rein

Und kurze Zeit später hält Adam ein kleines Mädchen in den Armen und schaut sie verwundert an. Kohlrabenschwarze, leicht schrägstehende Augen hat das kleine Ding! Wir nennen sie Terza

Die kleine Terza wird grösser und grösser. Das kleine Plappermaul lebt nun schon zwei Sommer lang bei ihnen.

Eva freut sich jeden Tag über ihre Mädchen und beobachtet sie gerne beim spielen. Prima und Secunda sind sich so ähnlich, im Gegensatz zur kleinen Terza… Und plötzlich erinnert sich Eva an den vorletzten Frühling und an Sota, den jungen Mann vom Wasserfall und an den roten Blumen-Busch…

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